Wie KI mein Denken als Unternehmer verändert hat
Es war 2021, als mich unser Lehrling auf etwas aufmerksam machte. Ein Chatbot, mit dem man reden kann. ChatGPT war gerade live gegangen.
Ich hab es ausprobiert — eher aus Neugier als aus Überzeugung. Und ehrlich: Am Anfang war ich fasziniert, aber nicht sicher, was ich damit anfangen soll. Dann habe ich angefangen, wirklich zu verstehen, was da passiert. Was dieser “Chatbot” eigentlich kann. Und das war ein Moment, den ich nicht vergesse.
Am Anfang war es holprig
Wer KI vor ein, zwei Jahren mal ausprobiert hat und nicht überzeugt war — ich verstehe das. Am Anfang hat sich das Ding schnell verzettelt. Der Kontext war begrenzt, die Antworten oft zu oberflächlich, zu generisch.
Aber wer heute nochmal hinschaut, erlebt etwas anderes. Die Tools sind unterdessen auf einem Level, das ich vor drei Jahren nicht für möglich gehalten hätte. Schneller, präziser und — das ist der entscheidende Punkt — wirklich brauchbar im Alltag.
Ich habe angefangen, KI in verschiedenen Bereichen einzusetzen. Prozesse bei cross equip strukturieren. Probleme durchdenken, die seit Monaten liegengeblieben waren. Und irgendwann — als Informatiker, der zwölf Jahre lang Unternehmer statt Entwickler war — sogar wieder coden. KI hat mir Türen wieder geöffnet, die ich längst geschlossen hatte.
Falls du es mal probiert hast und es dich nicht überzeugt hat: Es lohnt sich, nochmal hinzuschauen. Ernsthaft.
Die eigentliche Herausforderung: das Team
Die Tools einzurichten war nicht das Schwierige. Das Schwierige war die Frage: Wie bringe ich das meinem Team bei?
Denn da schwingt etwas mit. Leute hören “KI” und denken sofort: Ersetzt die mich? Werde ich überflüssig? Das ist eine reale Angst, und wenn du die ignorierst, wird KI in deinem Unternehmen nie ankommen.
Ich habe viel Zeit investiert, meinem Team zu zeigen, dass KI ein Werkzeug ist — kein Ersatz. Dass es ihnen hilft, schneller voranzukommen. Sich an Themen zu trauen, die vorher zu gross oder zu komplex wirkten. Und das hat funktioniert. Nicht über Nacht, aber Schritt für Schritt.
Wenn du KI in dein Unternehmen bringen willst, starte nicht beim Tool. Starte bei den Menschen. Das ist die eigentliche Arbeit.
Die Breite hat mich überrascht
Was mich selbst am meisten überrascht hat: Wie breit KI einsetzbar ist.
Neben cross equip habe ich privat angefangen, Projekte umzusetzen, die vorher undenkbar waren. Hörbücher. Bilderbücher. Dinge, für die ich früher ein ganzes Team und Monate gebraucht hätte — in Wochen realisiert.
Das sind keine Business-Projekte. Aber sie zeigen etwas Wichtiges: KI ist kein Nischen-Werkzeug für Tech-Leute. Es verändert grundsätzlich, wie man denkt, plant und umsetzt.
Wenn ich damit Bilderbücher bauen kann, stell dir vor, was das für deine Angebotsprozesse, dein Reporting oder deine interne Kommunikation bedeutet.
Der Mindshift
Irgendwann kam der Moment, in dem es Klick gemacht hat. Nicht beim zehnten Tool-Test — sondern als ich begriffen habe, was das Ganze in der Summe bedeutet.
Das wird alles verändern. Die Art, wie wir arbeiten. Wie wir Entscheidungen treffen. Wie Unternehmen funktionieren.
Ja, das klingt nach einer grossen Aussage. Aber nach zwölf Jahren als Unternehmer und mit einem technischen Hintergrund sage ich das nicht leichtfertig. Es ist einfach so. Die Wirtschaft wird in fünf Jahren anders aussehen als heute — und die Unternehmen, die jetzt anfangen, werden besser aufgestellt sein als die, die warten.
Das ist kein Panik-Szenario. Es ist eine Chance. Aber nur für die, die sich bewegen.
Was du daraus mitnehmen kannst
Meine Reise mit KI war nicht geradlinig. Und sie ist nicht abgeschlossen. Aber ein paar Dinge sind klar geworden:
- Der Einstieg ist einfacher als du denkst. Du brauchst kein IT-Team und kein grosses Budget. Du brauchst Neugier und einen konkreten Anwendungsfall.
- Die Tools sind heute reif. Was vor zwei Jahren noch unbrauchbar war, funktioniert jetzt. Wer damals aufgehört hat zu schauen, verpasst gerade den Wendepunkt.
- Starte bei den Menschen, nicht bei der Technologie. Dein Team muss verstehen, warum KI eine Chance ist — nicht eine Bedrohung.
- Fang klein an. Ein Prozess. Ein Problem. Ein Experiment. Daraus entsteht Momentum.
Ich habe diesen Weg als Unternehmer gemacht — mit allen Umwegen. Und genau deshalb habe ich Value Rocket gegründet: um anderen Unternehmern diesen Weg zu verkürzen.
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